… Waller-Alarm

ein Auszug von 2017

… Die Tage in Polesella sind nun schon wieder vorbei … Die Monate der Vorbereitung haben gefruchtet und man kann zu Recht behaupten das sich vielleicht nicht jeder Cent aber mindestens jeder dritte 😉 gelohnt hat. Wir hatten zu viert wirklich eine tolle Woche und konnten unseren Outdoor-Trip voll und ganz geniessen. Gestartet sind wir am Sonntag um 5.00 Uhr aus Wettingen mit all unserem Gepäck und Futter. Am Samstag haben wir noch die Autos beladen, ich habe noch mit Robert angefangen die Futtermischung vorzubereiten. Vier Person, ein Passat und ein Multivan von oben bis unten voll … wir konnten es uns vorstellen aber das der Wagen dann doch bis oben hin voll waren hätten wir nicht gedacht. Gegen 11.00 sind wir dann in Polesella, nach einer kurzer Einweisung bei einem Bierchen haben wir uns dann noch ein Pizza gegönnt, habe dann das Boot beladen und waren dann ca. 15.00 Uhr auf unserer Insel, welche wir unbedingt „besetzten“ wollten.

Nach drei Stunden Aufbauen bei ca. 27 Grad und die Verfütterung der ersten 30 kg Futter habe uns dann Mut für den Abend gemacht das alles so kommt wie wir uns das vorstellen. Kurz zusammengefasst der Abend und die Nacht haben nichts gebracht sowie Waller als auch der Karpfen haben nicht auf sich aufmerksam gemacht. Brassen konnten wir in Unmengen fangen. Wobei Patrick sich gekonnt durch die erste Brasse und die kleinste Brasse in Szene setzen durfte. Am Morgen konnten wir dann den ersten Karpfen landen, nicht gross aber er gab uns die Zuversicht das in den nächsten Tagen mehr laufen könnte. In der Nacht hatten wir vielleicht noch ein Wallerbiss auf U-Posen Montage, so richtig liess sich das aber nicht bestätigen. Am nächsten Abend war es dann soweit, nachdem wir uns alle ca. 3 Stunden mit unserem Abrissmontagen auseinander gesetzt hatte, die möglichen guten Stellen eruiert hatten konnte wir Punkt 20.00 Uhr den ersten Wallerbiss entgegen nehmen. So ein Biss war für uns alle vier mehr oder weniger Neuland, den der Fisch hat überhaupt nichts gemacht, er Stand einfach auf Grund und hat dich keinen Meter bewegt. Was uns kurzfristig darüber fachsimpeln liess, dass es vielleicht doch kein Waller ist sondern wir die Montage irgendwo festgefahren haben. Aber als wir dann direkt über ihn standen hat er doch auf sich aufmerksam gemacht und nach ca. 20 Minuten und nach dem er uns ca. 250 m durch den Fluss gezogen hat konnten wir letztendlich ein Prachtexemplar von 184 cm und 90 Pfund bewundern. Um 02.00 Uhr war es dann wiederum soweit, Waller Nr. 2, 174 cm und 80 Pfund konnten bewundert werden. Beide Waller konnten wir mit Abspannmontage fangen, wobei Robert auf U-Pose ging, mit zwei Abrissleinen (Stein > Montage > Baum). Ich ging auf normale Posen Montage, mit Clip zum Abreissen. Wir konnten dann beruhigt am 2 Tag feststellen, dass einer unserer Hauptziele erreicht worden ist. Nach drei, vier Fotos als Beweis konnten wir die beiden Waller wohlauf in den Fluss zurücklassen. Man muss kurz erwähnen, dass es nicht zwingend unsere Absicht war einen Waller mit solch einem Ausmass zu fangen, wir hatten eher an etwas Essbaren zwischen 100 – 120 cm zufriedengegeben (klar stolz ist man trotzdem). In den kommenden Tagen haben wir eigentlich alles das gefangen was wir wollte, wir konnten ein Zander landen, haben unseren persönlichen Grösse Rekord mit 95 cm bzgl. Karpfen aufgestellt und konnten zwei Rapfen landen. Gerne erwähne ich noch mal das wir ein super Team waren unsere Basiscamp mit den geplanten zwei Pavillons konnten so aufgebaute werden wie wir wollten und auf der Insel waren wir ebenfalls alleine. Die Arbeiten waren auch von ganz alleine gut verteilt, wodurch eine echt super Atmosphäre herrschte. Das Wetter kam uns natürlich auch entgegen wir hat wirklich an die 30 Grad und keinen Regen, was es uns ermöglichte wie im Sommer mit Badehose und Flip Flops rumzulaufen.

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