Das Eis ruft…

Ein Traum in weiß

Es ist kaum zu glauben doch es ist wahr. Wir hatten in den letzten Tagen tatsächlich anhaltende Minusgrade. So stand nach kurzer Absprache der Plan das frische Eis ein wenig zu durchlöchern und spontan die Eisangel zu entstauben.

Ein paar Minuten im Schuppen und noch etwas Vorbereitung und das grobe Equipment stand.

Minimalausrüstung

Nach 20 Minuten Fahrt war einer der sieben Seen in Schwerin erreicht und nur ein paar hundert Meter Fußweg trennten uns vom ersten Schritt aufs Eis nach Jahren! Dank Schlittengefährt war die Strecke schnell und problemlos überwunden.

Der Weg zum Glück

Der Spontanität wurde schnell Tribut gezollt. Die Fleischstücken (gelbe Schüssel), welche als Köderfischersatz dienen sollten wurden in der vergleichsweise milden Umgebung im heimischen Kühlschrank vergessen. So blieben die Kunstköder, Mais und etwas mit Vanillezucker gesüßtes Brot. Die Erfolgschancen wurden damit nicht gerade gesteigert. Die am Wasser getroffenen Mitstreiter versuchten ihr Glück in der Not mit Fischstäbchen.

Fazit und Ausbeute: Die Köderwahl ist wie üblich ziemlich wichtig 😉 Da heißt es, immer ein Sicherheitspaket Heringe in der Kühltruhe lagern und die Würmer in der Styroporbox im Schuppen nicht einfrieren lassen. Der Vormittag war auch ohne Fang, dank des herrlichen Wetters und der netten Begleitung ein super Erlebnis.

Ein Blick von oben

Das erste Mal … Mit dem Belly auf Dorsch

Anglerromantik pur

Nach einigen Kurztripps auf kleinen Seen ging es an einem lauen Herbstabend nach der Arbeit mit meinem Kollegen auf an den schönen Ostseestrand in der Nähe von Boltenhagen.

Nach einer knappen Stunde Fahrt mit dem Belly im Kofferraum kamen wir am späten Nachmittag auf einem kleinen Parkplatz 300 Meter vom Strand entfernt an. Boot und Tackle waren schnell einsatzbereit und schon konnte es mit dem übergroßen Schwimmreifen auf dem Rücken losgehen Richtung Küste.

Das Wetter, wie geplant windstill und sonnig, verstärkte den Drang aufs Wasser zu kommen und endlich die Flossen ins kühle leicht salzige Nass zu tauchen.

Mit jedem Flossenschlag ging es dem Fischrevier entgegen. Die Erfahrung meines Begleiters wies eine zurückzulegende Strecke von ca. 700 Meter aus. Da hieß es Ruder raus, Beine bewegen und es blieb trotzdem noch genug Zeit die neuen Gegebenheiten auf sich wirken zu lassen. Die Gründe, warum wir gerade dort den Fischen zuerst nachstellten liegen mit Blick auf das Satellitenbild klar auf der Hand. Die Kante!

Mit dem Deeper „bewaffnet“ ging es nun auf die Suche nach den Dorschen. Sowohl Suchradius als auch Geschwindigkeit hielten sich aufgrund der fehlenden Motorisierung stark in Grenzen. So vergingen einige Zeit und viele ruhige Auf- und Abwärtsbewegungen der Rutenspitze bis ein merklicher RUCK durch diese fuhr. Sofort waren alle Sinne wieder hellwach. Nach kurzem, aber euphorischem Drill war er dann da. – Der erste Bellydorsch.

„Bellydorsch“

Nachdem der Fisch versorgt wurde konnte es weiter gehen. Das Hauptziel war erreicht. Der restliche Abend bestand aus einer Vielzahl weiterer entspannenden Beinzügen, einer traumhaften Atmosphäre…

„Ostseeatmosphäre“

… und ein paar weiterer Dorsche und Wittlingen. Die Ausbeute ist überschaubar, aber der Nachmittag nach der Arbeit hat sich dennoch in jeder Hinsicht gelohnt. Die Ostsee wird mich bald wieder sehen.

Dachzelt, die Anschaffung 2020

Ja wir gehen mit dem Trend und dazu gehört wohl auch das Dachzelt. Robert besitzt bereits seit Jahren ein und nun habe ich nachgezogen. Wir haben uns für den iKamper 2.0 entschieden. Die Familie ist begeistert, wir konnten einige schöne Wochenende in der Natur verbringen, dabei stand eindeutig der Spass bei diesem Dachzelt im Vordergrund …

Dachzelt von iKamper

… Waller-Alarm

ein Auszug von 2017

… Die Tage in Polesella sind nun schon wieder vorbei … Die Monate der Vorbereitung haben gefruchtet und man kann zu Recht behaupten das sich vielleicht nicht jeder Cent aber mindestens jeder dritte 😉 gelohnt hat. Wir hatten zu viert wirklich eine tolle Woche und konnten unseren Outdoor-Trip voll und ganz geniessen. Gestartet sind wir am Sonntag um 5.00 Uhr aus Wettingen mit all unserem Gepäck und Futter. Am Samstag haben wir noch die Autos beladen, ich habe noch mit Robert angefangen die Futtermischung vorzubereiten. Vier Person, ein Passat und ein Multivan von oben bis unten voll … wir konnten es uns vorstellen aber das der Wagen dann doch bis oben hin voll waren hätten wir nicht gedacht. Gegen 11.00 sind wir dann in Polesella, nach einer kurzer Einweisung bei einem Bierchen haben wir uns dann noch ein Pizza gegönnt, habe dann das Boot beladen und waren dann ca. 15.00 Uhr auf unserer Insel, welche wir unbedingt „besetzten“ wollten.

Nach drei Stunden Aufbauen bei ca. 27 Grad und die Verfütterung der ersten 30 kg Futter habe uns dann Mut für den Abend gemacht das alles so kommt wie wir uns das vorstellen. Kurz zusammengefasst der Abend und die Nacht haben nichts gebracht sowie Waller als auch der Karpfen haben nicht auf sich aufmerksam gemacht. Brassen konnten wir in Unmengen fangen. Wobei Patrick sich gekonnt durch die erste Brasse und die kleinste Brasse in Szene setzen durfte. Am Morgen konnten wir dann den ersten Karpfen landen, nicht gross aber er gab uns die Zuversicht das in den nächsten Tagen mehr laufen könnte. In der Nacht hatten wir vielleicht noch ein Wallerbiss auf U-Posen Montage, so richtig liess sich das aber nicht bestätigen. Am nächsten Abend war es dann soweit, nachdem wir uns alle ca. 3 Stunden mit unserem Abrissmontagen auseinander gesetzt hatte, die möglichen guten Stellen eruiert hatten konnte wir Punkt 20.00 Uhr den ersten Wallerbiss entgegen nehmen. So ein Biss war für uns alle vier mehr oder weniger Neuland, den der Fisch hat überhaupt nichts gemacht, er Stand einfach auf Grund und hat dich keinen Meter bewegt. Was uns kurzfristig darüber fachsimpeln liess, dass es vielleicht doch kein Waller ist sondern wir die Montage irgendwo festgefahren haben. Aber als wir dann direkt über ihn standen hat er doch auf sich aufmerksam gemacht und nach ca. 20 Minuten und nach dem er uns ca. 250 m durch den Fluss gezogen hat konnten wir letztendlich ein Prachtexemplar von 184 cm und 90 Pfund bewundern. Um 02.00 Uhr war es dann wiederum soweit, Waller Nr. 2, 174 cm und 80 Pfund konnten bewundert werden. Beide Waller konnten wir mit Abspannmontage fangen, wobei Robert auf U-Pose ging, mit zwei Abrissleinen (Stein > Montage > Baum). Ich ging auf normale Posen Montage, mit Clip zum Abreissen. Wir konnten dann beruhigt am 2 Tag feststellen, dass einer unserer Hauptziele erreicht worden ist. Nach drei, vier Fotos als Beweis konnten wir die beiden Waller wohlauf in den Fluss zurücklassen. Man muss kurz erwähnen, dass es nicht zwingend unsere Absicht war einen Waller mit solch einem Ausmass zu fangen, wir hatten eher an etwas Essbaren zwischen 100 – 120 cm zufriedengegeben (klar stolz ist man trotzdem). In den kommenden Tagen haben wir eigentlich alles das gefangen was wir wollte, wir konnten ein Zander landen, haben unseren persönlichen Grösse Rekord mit 95 cm bzgl. Karpfen aufgestellt und konnten zwei Rapfen landen. Gerne erwähne ich noch mal das wir ein super Team waren unsere Basiscamp mit den geplanten zwei Pavillons konnten so aufgebaute werden wie wir wollten und auf der Insel waren wir ebenfalls alleine. Die Arbeiten waren auch von ganz alleine gut verteilt, wodurch eine echt super Atmosphäre herrschte. Das Wetter kam uns natürlich auch entgegen wir hat wirklich an die 30 Grad und keinen Regen, was es uns ermöglichte wie im Sommer mit Badehose und Flip Flops rumzulaufen.

Goldfieber im Lockdown

Was mit einer Lockdown Beschäftigung anfing ist nun zum waren Hobby geworden! Goldwaschen in der der Schweiz. Vor einigen Jahren habe ich mit Freunden einen Goldwaschkurs in der Schweiz gemacht. Jetzt im Lockdown habe ich mir selbst eine Waschrinne zusammengebaut, die leider gefühlt 20 kg wiegt. Nach dem ich sie dann an einem Samstag ins Wasser liess und zu Hause das Ergebnis auswaschen konnten war ich noch den ersten drei schon von meinem Eigenbau Künsten enttäuscht. Aber dann in der letzten Waschpfanne der grosse Erfolg, ein Flitterchen ca. 1mm gross .. Ich war angefixt und Marke Eigenbau war Geschichte.